Wasser – das wichtigste Lebenselixier für ganzheitliche Prävention und ein gesundes Leben

Wasser gilt als der Ursprung des Lebens auf unserem Planeten und ein Großteil der Erdoberfläche sowie unseres Körpers besteht daraus. Wasser ist auch Hauptbestandteil der meisten lebenden Organismen auf der Erde. Doch viele Menschen denken nicht sofort an die Rolle von gesundem Wasser in der ganzheitlichen Prävention und bei einem gesunden Leben. Dennoch ist die Qualität und die Menge an Wasser, das wir zu uns nehmen, ausschlaggebend für ein gesundes Trinkverhalten und hat großen Einfluss auf den Stoffwechsel und unsere Gesundheit. In diesem Artikel werden wir die Vorteile von gesundem Wasser zur ganzheitlichen Prävention vorstellen.

 

Gesundes Wasser als wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers

 

Der Körper eines erwachsenen Menschen besteht zu ungefähr 70 % aus Wasser und bei Kindern ist der Anteil sogar noch etwas höher. Dabei besteht nicht nur das Blut und andere Flüssigkeiten hauptsächlich aus Wasser, sondern sämtliche Organe im Körper. Denn jede der ungefähr 70 Billionen Zellen des menschlichen Körpers enthält Wasser. Außerdem hat Wasser einen größeren Einfluss auf chemische Prozesse in unserem Organismus als deren feste Bestandteile. Dementsprechend hat die Qualität unseres Trinkwassers, einen enormen Einfluss auf den Stoffwechsel in unserem Körper und ist essenziell für ein gesundes Leben und ganzheitliche Prävention. Dabei bestehen einzelne Organe im Körper zu unterschiedlichen Teilen aus Wasser:

 

  • Nerven: 90 %
  • Graue Substanz im Gehirn: 84 %
  • Lungen: 83 %
  • Blut: 80 %
  • Muskeln: 75 %
  • Knochen: 22 %

 

Gesundes Wasser wird nicht nur durch seine Inhaltsstoffe bestimmt

 

In Deutschland hängt die Bezeichnung für die unterschiedlichen Arten von Wasser, wie  Leitungswasser, Trinkwasser oder Mineralwasser vom Gehalt bestimmter Inhaltsstoffe ab. Für diese wurden Grenzwerte festgelegt, die die Sicherheit von Trinkwasser garantieren sollen, aber der konkrete Einfluss auf unsere Gesundheit und die ganzheitliche Prävention bleibt oft unklar. Denn nur sehr wenige Stoffe im Wasser werden untersucht, und wichtige Faktoren für ein gesundes Trinkverhalten, wie mögliche Rückstände von Medikamenten oder Pestiziden bleiben weitgehend unberücksichtigt. Auch Experten geben unterschiedliche Empfehlungen für diese Grenzwerte an, die teils deutlich unter den offiziellen Höchstwerten in den geltenden Verordnungen liegen. Das gesündeste Wasser in der Natur ist natürliches Gletscherwasser. Seine Oberflächenspannung ist sehr gering, es kann hohe Mengen an Sauerstoff und Nährstoffen aufnehmen und ist frei von Schadstoffen. Sein Geschmack ist fein und leicht und ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebens.

 

Der Zusammenhang von Wasserqualität und modernen Volkskrankheiten

Neben der Qualität von Nahrungsmitteln, spielt auch die Qualität des Wassers, eine große Rolle für gesundes Trinkverhalten und sogar die Entwicklung von Zivilisationskrankheiten. Viele der heutigen Volkskrankheiten wie Burnout, Depressionen, Rückenschmerzen, Übergewicht oder Diabetes, gab es vor der Industrialisierung kaum. Auch Naturvölker, die heute noch nach ihren traditionellen Gewohnheiten leben, werden so gut wie gar nicht mit diesen Leiden geplagt. Moderne Produktionsverfahren, beeinflussen die Qualität von Lebensmitteln genauso wie die Bereitstellung von Trinkwasser. Durch Umweltverschmutzung aufgrund von Chemikalien, Strahlung und den starken Einsatz von Kunststoff haben sich die Nährwerte von vielen Lebensmitteln und von gesundem Wasser stark verschlechtert, und deren Belastung durch Schadstoffe stark erhöht. Dies hat gravierende Auswirkungen auf ganzheitliche Prävention.

 

Der Einfluss von Wasser auf unseren Körper und unsere Gesundheit

 

Da Wasser der Hauptbestandteil unseres Körpers ist, spielt es auch eine zentrale Rolle bei Körperfunktionen und ist ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Prävention. Gesundes Wasser hat einen Einfluss auf den Stoffwechsel, unsere Körpertemperatur, die Fließfähigkeit unseres Blutes und auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. In ausreichender Menge kann es vielen Krankheiten vorbeugen, die Haut straff und elastisch halten, und sogar Schmerzen lindern, die oft durch Übersäuerung im Körper entstehen. Denn gesundes Wasser versorgt unsere Körperzellen mit Nährstoffen und regt deren Stoffwechsel sowie deren Regeneration an. Gesundes Trinkverhalten ist auch für unser Verdauungssystem von der Produktion von Speichel, über die Magensäure bis hin zur Ausscheidung von Schadstoffen aus dem Körper unerlässlich.

 

Wie viel Wasser pro Tag ist gesund?

Wasser wird über den Tag verteilt durch Stoffwechselprozesse im Körper verbraucht und ausgeschieden. Das geschieht zum Beispiel über den Urin oder über die Haut beim Schwitzen. Somit richtet sich die Menge an gesundem Wasser, die eine Person pro Tag braucht, an die Flüssigkeitsmenge, die ausgeschieden wird. Diese kann je nach Körpergewicht,  körperlicher Tätigkeit und Umgebungstemperatur stark variieren. Zur ganzheitlichen Prävention kann bei gemäßigtem Klima und moderater körperlicher Aktivität pro Tag die 5 % Regel angewendet werden. Danach sollten 5 % der Flüssigkeiten im Körper pro Tag an Wasser aufgenommen werden. Die 5 % beziehen sich nicht auf das Körpergewicht einer Person, sondern an den Wasseranteil daran, der circa 70 % beträgt. So sollten bei 70 kg Körpergewicht circa 2,45 Liter Wasser pro Tag aufgenommen werden. Bei heißen Außentemperaturen, körperlicher Anstrengung oder nach salzigen Nahrungsmitteln steigt der Bedarf.

 

Nutzen Sie diesen einfachen Indikator für die optimale Wassermenge

Da die optimale Trinkmenge stark variieren kann, ist es manchmal sinnvoll zu testen, ob man auch tatsächlich genug Wasser trinkt. Das geht ganz einfach über den Urintest, denn die Farbe des Urins ist ein Indikator für den Zustand der Hydrierung des Körpers. Je dunkler der Urin, desto schlechter ist der Körper hydriert. Bei einem gesunden Trinkverhalten sollte die Farbe des Urins maximal leicht gelb bis fast durchsichtig sein. Dann sind die Zellen in Ihrem Körper optimal hydriert und werden mit Nährstoffen versorgt. Dies ist wichtig für die ganzheitliche Prävention.

 

Die Menge an Wasser sollte optimal über den Tag verteilt werden

Während wir schlafen, kann unser Körper nicht hydriert werden, gleichzeitig finden in dieser Zeit viele Entgiftungsprozesse statt. So ist es für ein gesundes Leben und die ganzheitliche Prävention hilfreich, kurz nach dem Aufstehen eine ordentliche Menge an gutem Wasser zu trinken, um unseren Stoffwechsel in Schwung zu bringen, den Entgiftungsprozess zu beschleunigen und unseren Körper nach einer längeren Durststrecke wieder optimal zu hydrieren. Dazu ist in der Regel ein halber Liter Wasser geeignet. Auch danach sollten wir über den Tag verteilt regelmäßig trinken, circa ein Glas pro Stunde. Es ergibt wenig Sinn über einen längeren Zeitraum nichts zu trinken und dann auf einmal mehr als einen Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da der Körper in einer kurzen Zeit nur begrenzt Wasser aufnehmen kann. Auch sollten wir möglichst nicht während den festen Mahlzeiten trinken, um die Magensäure nicht zu verdünnen, was die Verdauung der Speisen beeinträchtigen würde. Dazu reichen  Pausen von circa 15 Minuten vor den Mahlzeiten und eine halbe Stunde nach dem Essen aus.

 

Achtung beim Mineraliengehalt im Trinkwasser

Mineralien sind essenzielle Stoffe, die für Zellfunktionen, wie den Austausch von Wasser über Osmose notwendig sind. Es gibt zwei Arten von Mineralien und nur eine davon kann der menschliche Körper effektiv verarbeiten. Diese sind organische Mineralien, doch oft sind im Mineralwasser sogenannte anorganische Mineralien vorhanden, die unser Körper nur zu 3–5 % effektiv verwenden kann, und deren Aufnahme eher zu Ablagerungen in unserem Körper führt. Diese haben einen negativen Einfluss auf den Stoffwechsel und können Körperprozesse beeinträchtigen. Für die ganzheitliche Prävention sollten wir organische Mineralien hauptsächlich über pflanzliche Nahrungsmittel wie Gemüse oder Nüsse aufnehmen, und nicht über Trinkwasser. Denn Pflanzen können über die Fotosynthese, im Gegensatz zum Menschen, anorganische im Boden oder Wasser enthaltene Mineralien biologisch verwertbar machen. Auch die WHO und das deutsche Fresenius Institut weisen in ihren Gutachten darauf hin, dass es keine überzeugenden Ergebnisse dafür gibt, das mineralische Wässer irgendwelche positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Im Gegenteil, wenn Trinkwasser zu sehr mit Mineralien gesättigt ist, kann es seine Hauptaufgabe, den Abtransport von Schlacken und Schadstoffen aus den Körperzellen nur sehr beeinträchtigt ausführen.

 

Auf gesundes Wasser kommt es an

Gesundes Wasser hat einen entscheidenden Einfluss auf den Stoffwechsel in unserem Körper und so spielt ein gesundes Trinkverhalten eine zentrale Rolle in einem gesunden Leben. Zur ganzheitlichen Prävention, und für optimale Körperfunktionen bis ins Alter, sollten wir ausreichende Mengen von gesundem Wasser trinken und Mineralien eher in Form von pflanzlichen Lebensmitteln anstatt im Mineralwasser zu uns nehmen.

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